old oak

Vom Leben geprägt, vom Meister veredelt


Landhausdiele
Landhausdiele
Landhausdiele
Landhausdiele
Landhausdiele
Old Oak: Landhausdiele

Stabparkett
Landhausdiele
Landhausdiele
Landhausdiele
Landhausdiele
Old Oak: Stabparkett

Was Sie schon immer über Parkett wissen wollten....

Parkett ist ein Fussbodenbelag aus Holz für Innenräume. Das Holz, in der Regel Hartholz von Laubbäumen, wird dazu in kleine Stücke gesägt und nach bestimmten Mustern zusammengesetzt. Einen grossformatigen Holzboden aus langen Brettern nennt man Dielenboden. Parkett gilt als hochwertiger Fussbodenbelag und benötigt wegen des Aufbaus aus kleinteiligen Holzstücken im Gegensatz zum Dielenboden einen tragfähigen Untergrund. Parkettboden ist nicht unbedingt teurerer als Laminat. Laminat hat zwar meist einen geringeren Einkaufspreis. Dafür kann aber Parkett länger genutzt und in der Regel mehrfach renoviert werden. Es ist ein sehr dauerhafter Bodenbelag. Über die Nutzungsdauer von 30 Jahren gerechnet (einige Hersteller geben darauf Garantie) ist Parkett der wirtschaftlichste Bodenbelag. Durch seine geschlossenen Flächen ist er sehr hygienisch. Bei starker Beanspruchung kann Parkettboden abgeschliffen werden, was bei einem Laminat nicht möglich ist.

Die Vielfalt der Parkett-Arten

Fertigparkett Fertigparkett wird auch Mehrschicht-Parkett genannt. Das Patent für das Fertigparkett stammt aus dem Jahr 1939 von Johann Kähr (Lamellenplatte). 1941 führte das Unternehmen Kährs das weltweit erste Fertigparkett ein. Es hat auf Grund seines 3-schichtigen Aufbaus eine höhere Verwerfungsfestigkeit und kann deshalb auch lose, ohne vollflächige Verklebung, oft in einem Klick-System auf eine Unterlagsmatte verlegt werden. Bei den Klicksystemen unterscheidet man "kraftschliessende" und "formschliessende" Systeme. Bei den kraftschliessenden Systemen erfolgt die Verbindung der Dielen durch die Überwindung eines Widerstands, der nachher die Dielen zusammenhält, z. B. ein kleiner Vorsprung im Holz. Häufig müssen bei diesem Verfahren die Dielen vertikal eingeklopft werden. Der Nachteil des Systems ist, dass vielfach noch geleimt werden muss oder die kleinen Vorsprünge nutzen sich ab und führen zu hässlichen Fugen. Das formschliessende System, z. B. Woodloc, ist ein Winkelsystem. Hier werden die Dielen in eine CNC-gefräste Form von oben eingewinkelt. Ein Grossteil der professionellen Systeme orientieren sich am System Woodloc.

Als zweite Variante des Fertigparkettes gibt es, neben dem klassischen Dreischichtparkett, auch Zweischichtparkett. Es wurde in den 50 Jahren vom Schweizer Unternehmen Bauwerk entwickelt. Diese Parkettart muss vollflächig auf dem Untergrund verklebt werden, welches die Lebensdauer wieder durchaus erhöht. Zweischichtparkett gibt es als klassischen Einzelstab (ca. 500 x 70 mm), Schiffsböden und Landhausdielen (Längen und Breiten unterschiedlich).

Massivparkett Massivparkett besteht aus Massivholzstücken; mehrere Ausführungsarten werden unterschieden: Massivparkett wird üblicherweise roh verlegt und dann mit der Parkettschleifmaschine in mehreren Schleifgängen abgeschliffen. Anschliessend erfolgt die Oberflächenbehandlung mit Parkettlack, Fussbodenöl oder Wachs.

Stabparkett besteht aus einzelnen Holzstücken (Stäben) mit typischen Abmessungen von, z. B. 500 mm × 60-70 mm × 22 mm. In die Seiten ist eine umlaufende Nut gefräst, in die eine Feder (eine Holzleiste) gesteckt wird und den Verbund zwischen den einzelnen Brettchen herstellt. Diese Form des Parketts ist die klassische Form. Sie wird auf den tragenden Unterboden aus Holz genagelt, und zwar von der Seite schräg durch die Feder, so dass der Nagel durch den benachbarten Parkettstab verdeckt wird. Parkettstäbe mit fester angehobelter Nut/Feder werden auch als Parkettriemen bezeichnet. Eine andere Bezeichnung für diese Parkettart lautet Nagelparkett.

Mosaikparkett Mosaikparkett besteht aus kleineren und vor allem dünneren Holzlamellen mit 8 mm Stärke, in der Regel auf Netz geklebt. Standardmässig werden quadratische Lamellen mit einer Kantenlänge von 12 oder 16 cm verlegt. Grundsätzlich sind alle Verlegearten eines Stabparketts möglich, wie Englischer Verband (regelmäßig) sowie der Schiffsboden (unregelmässig) oder Fischgrätmuster. Das unbehandelt gelieferte Parkett wird nach dem Verkleben geschliffen und die Oberfläche lackiert oder geölt/gewachst. Seine geringe Aufbauhöhe ist ein großer Vorteil bei einer Fussbodenheizung, da der Wärmedurchgang wenig behindert wird. Auch wenn ein Teppich durch Parkett ersetzt werden soll, ist die geringe Dicke von Vorteil.

Hochkant-Parkett Hochkant-Parkett besteht wie das Mosaikparkett aus einzelnen Vollholzlamellen mit einem Querschnitt von meist ca. 8 mm × 22 mm. Dieses Parkett ist ein sogenanntes Abfallprodukt aus der Mosaikparkett-Produktion. Die einzelnen Lamellen werden hochkant angeordnet und durch Papierstreifen, -netze oder Klebebänder in Verlegeeinheiten zusammengehalten. Durch die grössere Dicke von 22 mm kann das Parkett häufiger geschliffen werden und es wird deshalb vorwiegend im gewerblichen Bereich verwendet. Es trägt daher auch den Beinamen Industrieparkett. Hochkant-Parkett findet wegen seiner beliebten Optik als Designboden in letzter Zeit vermehrt auch im Wohnbereich und in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Museen oder Ausstellungszentren Verwendung.

Hirnholz-Parkett: Die attraktive und besondere Optik des Hirnholz-Parketts entsteht, wenn man den Holzstamm quer durchschneidet und so die Jahresringe sichtbar werden. Hirnholz-Parkett ist in der Holzart Eiche erhältlich.

Parkettdiele Massive Parkettstäbe werden zu einer Diele verleimt. Üblich sind 2 oder 3 parallele Stabreihen. Die Bretter sind meistens 2-3 Meter lang.

Tafelparkett Tafelparkett heisst auch Französisches Parkett und wird als die "Königin unter den Holzfussböden" gesehen. Geometrische Muster aus Rauten und Sternen werden zu quadratischen Tafeln verleimt. Häufig werden verschiedenfarbige Hölzer verarbeitet. Bei der Gestaltung des Bodens wird die spätere Nutzung des Raumes berücksichtigt. Häufig wird ein Tafelparkett-Boden mit einem umlaufenden Fries verlegt.


Webmaster: Guido Kiener