Teppich

Teppichmuster

Teppichboden ist ein Kulturgut und wurde bereits im 4. Jahrhundert vor Christus auf primitiven Handwebstühlen hergestellt. Im Verlaufe der Jahrhunderte entstanden neben den handgeknüpften Orient-Teppichen neue, maschinelle Herstellverfahren. Geblieben ist bei den Menschen das Streben nach Wohlbefinden, Behaglichkeit, Wärme, Komfort.

Alle diese Eigenschaften vereinen die heutigen, modernen Teppichböden auf sich. Dabei kommen sowohl Naturfasern wie Wolle, Kokos, Sisal, Baumwolle, Haar und Seide als auch synthetische Fasern zum Einsatz. Der Farbgebung und Musterung sind mit den heutigen Hightech-Maschinen (fast) keine Grenzen gesetzt. Dies erlaubt eine gestalterische Vielfalt in Verbindung mit anderen Einrichtungsmaterialien, wie sie bei keinem anderen Bodebelag möglich ist.

Um den passenden Teppichboden zu finden, werden die Teppiche in Bezug auf Komfort- und Strapazierwert gekennzeichnet.

Der Strapazierwert gibt an, welchen Grad der Belastung der Teppichboden bei täglichem Gebrauch standhält.

Der Komfortwert von einfach bis luxuriös wird durch die Dichte und Höhe des Flors bestimmt.

Zusatzeignungen des Teppichbodens sind durch bestimmte Signete erkennbar: Standardsymbole machen die Klassifizierung sowie die spezifischen Eigenschaften für den Käufer verständlich und erkennbar. Die so genannten FCSS (Floor Covering Standard Symbols) lehnen sich direkt an die europäischen Normen an. Ein Teppichboden muss in Bezug auf Verschleiss, Aussehens-Veränderung und Komfort bestimmte Anforderungen erfüllen. Die Mindestanforderungen an einen Teppichboden sind abhängig vom Einsatz im Privat- oder Objektbereich.

Teppichboden mit hervorragenden Eigenschaften wie:

Lärmmindernd

Teppichböden eignen sich besonders gut, um den Lärm zu dämmen. Sie schlucken Trittgeräusche ganz erheblich und vermindern die √úbertragung des Raumschalls. Je dicker der Teppichboden, umso grösser die schalldämmende Wirkung.

Staubbindend

Dank seiner staubbindenden Eigenschaft ist der Teppichboden unter wohnhygienischen Aspekten als sehr positiv einzustufen. Teppichboden reduziert Feinstaub um die Hälfte. Die Teppichfasern halten den Staub, der in der Raumluft ist, bis zum nächsten Staubsaugen fest. Staub auf Hartböden hingegen wird bei jedem Luftzug erneut aufgewirbelt. Der Staubgehalt in Räumen mit Teppichboden ist deutlich geringer als in Räumen mit einem glatten Boden.

Energiesparend

Teppichböden sind von Natur aus fusswarm. Ein Teppichboden wirkt sich positiv auf das Wärmeempfinden des Menschen aus. Es ist nachgewiesen, dass ein mit Teppichboden ausgelegter Raum nicht so stark beheizt werden muss wie Räume mit anderen Bodenbelägen. Teppichböden sorgen dafür, dass die Wärme im Raum bleibt.

Unfallmindernd

Viele Stürze ereignen sich auf glitschigen und glatten Böden. Teppiche hingegen sind weich und elastisch. Dank ihrer gleithemmenden Eigenschaften schützen Teppichböden vor gefährlichen Stürzen durch Ausrutschen. Im Falle eines Sturzes mildert die weiche Oberfläche des Teppichbodens die Verletzungsgefahr.

Antistatisch

Nahezu alle Teppichböden, die angeboten werden, sind antistatisch ausgerüstet. Eine elektrostatische Aufladung ist bei normaler Luftfeuchtigkeit im Raum von 45 bis 55 Prozent praktisch ausgeschlossen.

Kinderfreundlich

Wärme, Weichheit und Elastizität des Teppichbodens sind sehr kinderfreundlich. Zudem absorbiert der schallschluckende Teppichboden Kinderlärm erheblich.

Wohnlich

Teppichböden vermitteln Wohlbefinden, Behaglichkeit und eine angenehme Atmosphäre. Die riesige Auswahl an Farben, Dessins und Materialien lädt dazu ein, Räume ganz nach dem eigenen Geschmack einzurichten.
Webmaster: Guido Kiener